Landtagswahl 2009

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Die Freien Wähler treten an zur Landtagswahl am 18. Januar 2009! Die FW treten mit 30 Personen auf der Landesliste an, davon sind 3 aus dem Kreisverband Bergstraße.
Spitzenkandidat ist Walter Öhlenschläger, auf Platz 8 der Landesliste rangiert Monika Scholz und auf Platz 19 Norbert Golzer

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Walter Öhlenschläger Monika Scholz Norbert Golzer

Der Spitzenkandidat der Freien Wähler in Hessen hat nicht nur politisch gute Rezepte

Walter Öhlenschläger: Bäckermeister, Speditionskaufmann, Politiker


Ob Walter Öhlenschläger nach dem 18. Januar politisch kleine oder große Brötchen ‚backen‘ wird, steht noch nicht fest. Eines kann der Spitzenkandidat der Freien Wähler in Hessen aber ganz bestimmt besser als allen anderen: Richtig gute Brötchen fürs Frühstück herstellen. Denn der 51-jährige stellvertretende Vorsitzende des Kreistages der Bergstraße im hessischen Süden ist gelernter Bäcker mit Meisterbrief. Allerdings musste er schon in jungen Jahren beruflich umsatteln, weil er unter einer Mehlstauballergie litt. Er absolvierte deshalb die Umschulung zum Kaufmann für Speditions- und Logistikdienstleistungen und ist heute als Prokurist und Niederlassungsleiter einer international tätigen Spedition in Mannheim tätig.

Mit seiner Ehefrau Doris und den beiden Töchtern, der 20-jährigen Susanne und der 17-jährigen Valerie, sowie dem Riesenschnauzer Shari wohnt der Spitzenkandidat der Freien Wähler in seiner Heimatgemeinde Groß-Rohrheim. Dort hat er im elterlichen Betrieb, der seit 1802 besteht, auch einst das Bäckerhandwerk erlernt. In dem Dorf am nordwestlichen Zipfel des Kreises Bergstraße gehört Öhlenschläger mit einer kurzen Unterbrechung der Gemeindevertretung an. Mitglied des Kreistages war er von 1991 bis 1993, seit 2006 ist er dort wieder in herausgehobener Position tätig. Früher CDU-Mitglied, ist der Kommunalpolitiker, der jetzt auch im Landtag mitreden will, seit 2001 bei den Freien Wählern aktiv.

Dort fühlt sich Öhlenschläger politisch längst viel besser aufgehoben. Als stellvertretender Landesvorsitzender übernahm er nach dem Rücktritt des bisherigen Vorsitzenden Thomas Braun kommissarisch dessen Funktionen im Landesverband und der FW-Wählergruppe. Kurz darauf wurde er auch schon zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 18. Januar 2009 gewählt. Ganz im Gegensatz zu den Berufspolitikern der derzeit im Landtag vertretenen Parteien muss der Bäckermeister, der ein Prokurist wurde, auch im Wahlkampf Beruf und Politik vereinbaren – natürlich ein Kraftakt. „Aber ich kämpfe mit Freude und all meiner Energie für den Erfolg der Freien Wähler“, sagt der passionierte Frühaufsteher, den berufliche Aufgaben schon oft in die Staaten Südostasiens geführt haben und der noch immer neue Backrezepte auf seiner Homepage veröffentlicht.

Im Kreis Bergstraße hat sich der Politiker als Gegner der Privatisierung und Kapitalisierung von Wasserrechten profiliert, übrigens im bewussten Gegensatz zu den Koalitionspartnern CDU und FDP. Und in zwei Fällen hat sich Walter Öhlenschläger auch nachdrücklich für personelle Konsequenzen bei nachgewiesenem Fehlverhalten von Beamten in seinem Kreis eingesetzt. „Meine politischen Schwerpunkte liegen in der Verkehrspolitik, der Stadt- und Raumentwicklung sowie dem dringend erforderlichen Umbau der veralteten Verwaltungsapparate zu modernen Dienstleistungszentren“. Der Spitzenkandidat der Freien Wähler weiß aus eigener Erfahrung als Kommunalpolitiker, warum es für ihn und seine Mitstreiter wichtig ist, auch auf Landesebene Einfluss zu nehmen: „Rund 95 % der in den Landkreisen, Städten und Gemeinden anfallenden Kosten werden auf übergeordneter Ebene bestimmt. Deshalb haben sich die Freien Wähler entschieden, nicht mehr länger nur den mitzuhelfen, den Gürtel in den Kommunen enger zu schnallen, sondern direkt im Landtag mitzuwirken. Ich bin bereit, dabei Verantwortung zu übernehmen.“


Meine Ziele - Wofür ich stehe

Am 18. Januar 2009 stellen sich die FREIEN WÄHLER bei den Landtagswahlen dem Votum der hessischen Wählerinnen und Wähler. In Kreisen, Städten und Gemeinden sind die FREIEN WÄHLER teilweise seit mehr als fünf Jahrzehnten erfolgreich aktiv. Bei den Kommunalwahlen im Jahr 2006 wurden die FREIEN WÄHLER deutlich drittstärkste Kraft in Hessen. Die Bürgerinnen und Bürger vertrauen dem Sachverstand der Mandatsträger der unabhängigen, überparteilichen Wählergemeinschaften.

FREIE WÄHLER schielen nicht nach Positionen oder Posten und es gibt keinen Fraktionszwang; auf keiner politischen Ebene.

FREIE WÄHLER sind bereit im Land Hessen Verantwortung zu übernehmen.

FREIE WÄHLER in Hessen: Für eine neue Kultur in der Politik

FREIE WÄHLER in Hessen: Mehr Bürger – weniger Partei

Seit dem Jahr 2006 bin ich Abgeordneter der Verbandsversammlung der Metropolregion Rhein-Neckar und schon mehr als 15 Jahren Mitglied des Kreistages des Kreises Bergstrasse. In der Gemeindevertretung der Gemeinde Groß-Rohrheim arbeite ich bereits seit mehr als 23 Jahren, davon sieben Jahre als Fraktionssprecher. Meine kommunalpolitische Erfahrung werde ich im hessischen Landtag zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger sicher gut einsetzen können.

Die Schwerpunkte meiner Arbeit liegen bei den folgenden Themen:


(1)   Verwaltungsmodernisierung nach dem Vorbild der Freien Wirtschaft. Einführung eines  Qualitätsmanagementsystems.

(2)  Das Schulwesen muss ganzheitlich betrachtet und aktualisiert werden.

Dazu gehören:

Zusammenlegung der staatlichen und Kreis-Schulämter

Festanstellung für junge Lehrkräfte

Gebäudesanierung

Verbesserung der Ausstattung im naturwissenschaftlichen bereich

Verbesserung der Büchereien

Ausstattung der Klassenzimmer

Kleine Klassen (max. 20 Schüler)

Echte Ganztagsbetreuung

Entrümpelung der Lehrpläne als Vorbreitung für G8

Einführung von landesweiten Standards für den Schülertransport (jedem Kind mit mehr als 10 Minuten Fahrtzeit zur Schule einen Sitzplatz).

(3)   Optimierung der Betreuungsangebote

(4)   Förderung von Mittelstand und Handwerk durch Abbau von Bürokratie und Lohnnebenkosten.

(5)   Arztversorgung für ländliche Gebiete sicherstellen. Ärztezentren nur dort zulassen wo vorhandene Landärzte keine Konkurrenz bekommen.

(6)   Integrationswillige, bei uns lebende Ausländer müssen eine echte Chance zur Integration erhalten. Schluss mit Versprechungen und Worthülsen


(7)   Erstellung eines Konzeptes für die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur für Schiene und Straße, inkl. Schutz vor Lärm und Feinstaub


(8)   Erstellung und Umsetzung kommunaler Energiekonzepte

(9)  Schaffung eines wirklichen kommunalen Finanzausgleiches um Städte und Gemeinden zu  entlasten. Ohne diesen längst fälligen Ausgleich bluten die Kommunen aus

 

In meinem Wahlkreis (Heppenheim, Lorsch, Einhausen, Viernheim, Lampertheim, Bürstadt, Biblis und Groß-Rohrheim) engagiere ich insbesondere für die folgenden Themen:


· Neubau einer ICE-Schnellbahnstrecke entlang der A 67 (umweltverträglich – unterirdisch)

· Sofortmaßnahmen beim Lärmschutz entlang der Riedbahn und der Bergstraßentrasse

· Sofortprogramm für den 4-spurigen Ausbau der B47 von der Rheinbrücke Worms bis nach Lorsch

· Verbesserungen bei der Schülerbeförderung / Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehres

· Erhaltung der Polizeistation in Viernheim

· Erhaltung des Zollamtes in Bensheim

· Bessere verkehrstechnische Anbindung der Riedkommunen an die Bergstrasse

· Übernahme der Kosten für die Restaurierungsmaßnahmen für die Ruine der Burg Stein durch das Land Hessen

Gehen Sie am 18. Januar 2009 zur Wahl.

  • Überlegen Sie genau welche Partei Sie schon so oft enttäuscht hat.
  • Unterscheiden Sie zwischen sachlichen Argumenten und bloßen Wahlversprechen.
  • Lassen Sie sich von so genannten “Protestparteien“ nicht aufs Glatteis führen.

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