Innenministerium treibt Rechtspopulisten Wähler zu

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Polizei wird zum Prügelknabe der Politik

 Der gestern bekannt gewordene Vertuschungsversuch von Hintergründen und Details zu einer am 24. Januar in Bensheim stattgefundenen Straftat, sind für die Freien Wähler ein eindeutiges Indiz dafür, dass auch in Hessen Geheimhaltungsvorgaben des Innenministeriums bestehen, wie sie kürzlich aus Nordrhein-Westfalen bekannt geworden sind. „Es ist unerträglich was da beinahe Tag für Tag ans Licht kommt und immer öfter müssen Polizeibeamte den Kopf für Fehler der Politik hinhalten“, kritisiert der Kreisvorsitzende der Freien Wähler diesen Vorgang. Der Vorgang in Bensheim erinnere stark an die besondere Form von „betreutem Denken“, wie sie auch durch die geschönten Pressemeldungen im Nachgang zu den Vorgängen in Köln bekannt wurden.

 

„Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb die verantwortlichen Behörden sich weiter an geschönte Meldungen und Halbwahrheiten klammern anstatt die Bürger offen zu informieren“, kritisiert auch der stellvertretende Kreisvorsitzende Karl-Heinz Szych. Der verantwortlichen Politik in Land und Bund sei es scheinbar immer noch nicht bewusst geworden, dass aufgedeckte Falschmeldungen den Rechtspopulisten die Wähler geradezu in die Arme treiben. In einer Zeit, in der die Drähte der sozialen Netzwerke ohnehin ständig glühen, ist für die Freien Wähler Offenheit und wahrheitsgetreue Berichterstattung angesagt. „Unter den Tisch kehren“ unterstütze lediglich die tumben Argumentationslinien geistiger Dünnbrettbohrer der rechten Szene.

 

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