Geht es noch um das Luisenkrankenhaus?

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FREIE WÄHLER  fordern Rückkehr zur Sachlichkeit.

 

„Die aktuellen Diskussionen und Streitereien um den Erhalt des Luisenkrankenhauses in Lindenfels lassen nur die Diagnose zu, dass einige der Beteiligten demnächst zum Arzt gehen sollten“, kommentiert Walter Öhlenschläger, Vorsitzender der Freien Wähler Kreis Bergstraße, die gescheiterte Übergabe der 21.000 Unterschriften zum Erhalt des Luisenkrankenhauses. „Ist es in der Sache wirklich wichtig“, kritisiert Walter Öhlenschläger insbesondere das Hessische Sozialministerium sowie den Landtagsabgeordneten Stephan, „wer die Unterschriften von 21.000 besorgten Bürgerinnen und Bürgern überreicht und sich wann besorgt zur Situation äußert? Ist es in der Sache hilfreich, nun den Bürgermeister von Lindenfels oder die Landtagsabgeordnete Hartmann zu beschimpfen? Und wäre es nicht besser solche parteipolitisch motivierte Dampfplauderei zu unterlassen?“

 

Die Zurückweisung der Unterschriften durch das Hessische Sozialministerium lässt nach Meinung der Freien Wähler nur den Schluss zu, dass die Landesbehörde die Wichtigkeit dieser Sache überhaupt nicht erkannt hat. Da fordern Bundes- und Landesregierung die Bürger ständig auf, sich mehr zu engagieren. Und wenn dann Montag für Montag hunderte von Menschen auf die Straße gehen und für den Erhalt der ärztlichen Versorgung in ihrer Heimat kämpfen, dann behandelt man sie wie Schulkinder. Ein unglaublicher Vorgang.

 

In  der Kreistagsitzung am 7. Dezember wurde von den Freien Wählern beantragt, das Thema „Luisenkrankenhaus Lindenfels“ und den dazu gestellten Antrag der SPD-Fraktion nicht in den Diskussionen um den Haushalt untergehen zu lassen. Die von Landrat Engelhardt vorgetragenen Argumente und erst recht die Vorschläge der SPD-Fraktion wären es wert gewesen, sachlich diskutiert zu werden. Der Antrag der Freien Wähler wurde jedoch vom Kreistagsvorsitzenden Schneider nicht zur Abstimmung aufgerufen.

 

 

 

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